Der Krieg der Giganten

Oder: Wie eine simple Idee großen Konzernen Angst einjagt

Seit einigen Jahren findet ein weltweiter, regelrechter Krieg gegen eine technische Innovation statt, die eine der größten Revolutionen in der jüngsten Geschichte der Menschheit darstellen könnte. Sie ist ein Seegen für die Nutzer und gleichzeitig ein Fluch für diverse Großkonzerne. Wie so oft, geht es dabei um Macht, Geld, Interessen und Ideologie. Unerklärlicherweise geht diese Auseinandersetzung größtenteils an den Medien, und somit auch an der Öffentlichkeit vorbei.

Begonnen hatte dieser Krieg mit vereinzelten Feldzügen unterschiedlicher Interessensgruppen. Bereits hier wurde von Anfang an mit harten Bandagen gekämpft, um eine Verbreitung einzudämmen und den Fokus auf die Eigeninteressen zu lenken.

Es geht um die sogenannte E-Zigarette, die in Kreisen ihrer Benutzer als „Dampfe“ bezeichnet wird. Verständlicherweise, denn sie hat mit ihrer ursprünglichen Namensgeberin nicht viel gemein.

Hätten einige dieser Konzerne und Interessenvertreter geahnt, welche bahnbrechenden Kreise und Dimensionen dieses Produkt annehmen würde, sie hätten reagiert. Schnell reagiert, um alles zu tun, die E-Zigarette im Keim zu ersticken.

Es war Ende 2011, als ich in einer Pressemitteilung las, dass die Gesundheitsministerin von Nordrhein-Westfalen eine großangelegte Kampagne gegen die E-Zigarette führte. Von gesundheitlichen Warnungen und dem Ruf nach einem Verbot war die Rede. Interessant! Das machte mich neugierig. Kleine rebellische Gedanken kamen auf, die wissen wollten, was dahinter steckt. Mit Erstaunen stellte ich fest, dass recht umfangreiche Informationen zur E-Zigarette im Internet vorhanden waren. Bereits 1963 wurde das Konzept von dem Amerikaner Herbert A. Gilbert patentiert. Der Chinese Hon Lik griff das Prinzip auf und erfand 2003 die erste marktreife E-Zigarette, die er Monate später vertrieb. Wenige Jahre danach, trat seine Erfindung den Siegeszug um die Welt an. Seit 2006 gibt es sie auch bei uns in Deutschland zu kaufen.

Seit Einführung dieser Innovation, machen sich immer mehr Tüftler und Begeisterte Gedanken, wie man nicht nur das Grundprinzip, sondern auch die Effektivität und Zweckmäßigkeit verbessern und vereinfachen kann. Mittlerweile gibt es eine beachtliche Vielfalt von Geräten und Ansätzen, die das Dampferherz höher schlagen lassen. Hauptsächlich stammen diese Produkte aus Klein-, Mittelstands- und Einzelbetrieben, verteilt auf der ganzen Welt. Bis auf wenige Ausnahmen spielte die Großindustrie hier eine untergeordnete Rolle. Die Zigarettenindustrie belächelte vielleicht anfangs den Versuch, ihren Produkten eine Konkurrenz entgegen zu setzen.

Nachdem ich mich ein wenig in das Thema eingelesen hatte, kam ich zu dem Entschluss, mir solch ein Dampfgerät zu besorgen. Ich rauchte bereits seit über 22 Jahren und mein Zigarettenkonsum stieg stetig. Warum also keine Alternative versuchen? Ich hatte bis dahin zwar nie mit dem Gedanken gespielt, mit dem Rauchen aufzuhören, aber das war auch nicht der Ansatz, mir ein Gerät zu kaufen. Wenn ich es mir recht überlegte, rauchte ich gern. Die Gesundheitsgefahren und die Nebenaspekte, wie der Passivrauch, der ständige Gestank und die eigene Abhängigkeit waren mir bewusst. Darüber denkt ein Raucher selten nach. Oder er verdrängt es. Meine Bestellung eines Startersets kam in wenigen Tagen bei mir an. Ich packte aus, verband alle Einzelteile nach Anleitung, füllte Liquid ein und … oh? Lecker! Anders als Rauchen, aber irgendwie lecker! Mit der Zeit gewöhnte ich mich an meinen elektrischen Begleiter. Ich stellte mit Erstaunen fest, dass ich, auch Tage danach, nicht einmal zu meinen Zigaretten griff. Faszinierend, wie Spock es ausdrücken würde! Vorsichtshalber, denn man konnte ja nie wissen, trug ich mehrere Monate noch eine Big Box meiner Zigaretten mit mir herum. Ich erweiterte mein neues Hobby in der Folgezeit mit zusätzlichen Geräten, Akkus und anderen Geschmacksrichtungen meiner Liquids.

Festzustellen war: Ich hörte mit dem Rauchen auf. Mein gesundheitlicher Zustand veränderte sich, indem ich nun nach und nach Gerüche wieder intensiver bemerkte, das Treppensteigen wieder um einiges besser funktionierte, meine Lust und der Zwang, gleich am Morgen eine Zigarette anzuzünden verschwand und meine gesamte Konstitution einen Aufschwung erlebte, wie schon lange nicht. Die schlechten Gerüche in den Haaren und der Kleidung, waren Vergangenheit. Wie war das möglich? Was ist dran an der Dampfe, dass das funktioniert? Ich wollte mehr wissen und meldete mich in einem Spezialforum an.

Ich war erstaunt und gleichermaßen verzückt, wie groß die Gemeinschaft und ihre Vernetzung war. Hier tummelten sich nicht nur der wissbegierige Neuling und die „alteingesessenen“ Dampfer herum, sondern auch viele, die durch ihre beruflichen Arbeitsbereiche Hintergrundwissen, Einschätzungen und Erklärungen liefern können, die der Normalbürger oft nicht versteht. Wissenschaftler, Juristen, Mediziner, Politologen und journalistisch aktive Mitglieder. Immer bemüht, fachliche Gegebenheiten zu dokumentieren und ins "Deutsche" zu übersetzen. Natürlich kommt hier auch der technikbegeisterte Benutzer nicht zu kurz.

Das Phänomen E-Zigarette zog in der Folgezeit seine Kreise und erweiterte die Gemeinschaft immens. Nun waren es nicht mehr nur zehntausende, oder hunderttausende, die darauf aufmerksam wurden und dampften, sondern Millionen. Der Trend hält bis heute an, so dass gar nicht einzuschätzen ist, was folgt. Das natürlich nur, sofern nicht irgendwelche findigen Interessensgruppen den rollenden Stein aufhalten. Aus Gier, aus ideologischen Gründen, oder Machtansprüchen.

Wir Dampfer sind hier, fröhnen unserem Hobby und unserem Genußmittel und müssen mit ansehen, wie wir langsam und immer mehr ins Kreuzfeuer geraten. Seite an Seite, zum Teil Hand in Hand kämpfen Politik, Pharmakonzerne, die Tabakindustrie und sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO gegen uns. Die Argumente, die sie dabei benutzen, sind größtenteils die Gleichen. Nur die Interessen sind andere.

Anfangs waren es Lokalpolitiker, wie Frau Steffens, Gesundheitsministerin aus NRW, die uns das Leben schwer machen wollten. Mit großem Brimborium und gemeinsam mit ihrer ehemaligen Parteifreundin Pötschke-Langer aus dem DKFZ warnte sie mit Hilfe der Medien vor der E-Zigarette. Hauptbestandteil ihrer Argumentation waren: könnte, hätte, vielleicht und man weiß nichts über die E-Zigarette. Das war selbst zu diesem Zeitpunkt nicht ganz richtig, denn die ersten Studien zu diesem Thema gab es bereits. Diese wurden und werden bis heute in den öffentlichen Diskussionen völlig ignoriert. Frau Steffens zielte bereits zu dieser Zeit auf ein Vorhaben ab, dass erst später eine Rolle spielen sollte. Das neue Nichtrauchergesetz in NRW. Die E-Zigarette sollte hier als Bestandteil auftauchen, um deren Gebrauch und den Verkauf zu unterbinden. Durch eine relativ schlampig erstellte Gesetzgebung ist dieses Vorhaben glücklicherweise vor Gericht zu Recht gescheitert.

Es gab noch andere Vorhaben auf politischer Ebene, mit Argumenten, die einem im wahrsten Sinne die Schuhe auszogen. Auf einmal sollte unsere Dampfe ein Medizinprodukt sein, dass in die Apotheke verbannt werden soll. Man erhoffte sich von diesem Vorgehen, dass den Herstellern der Dampfgeräte und Liquids schlicht die Mittel fehlen, um ein ordentliches Genehmigungsverfahren als Medizinprodukt durchführen zu können. Das hätte ganz sicher das Aus bedeutet. Aber auch hier kassierten diverse juristische Urteile diese Vorhaben ein. Allein aus dem Grunde, dass es nichts gab, was eine E-Zigarette hätte heilen sollen.

Egal, wie man es dreht und wendet. Bei den Befürwortern und den Gegnern der Dampfe steht meist der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund. Die einen sind der Ansicht, eine weitaus unschädlichere Alternative zu nutzen, die anderen warnen vor dem Gebrauch und der wahrscheinlichen Schädlichkeit. Aber was ist dran?

Alle Dampfer, die ich kennengelernt habe, erlebten ähnliche Veränderungen, wie ich. In den Foren, in Blogs oder nur in Kommentaren zum Thema lese ich das Gleiche. Gesundheitliche Verbesserungen. Hier waren und sind auch immer Menschen dabei, deren Zigarettenkonsum weit schlimmere Auswirkungen auf ihren Körper hatten. Ob nun Kreislauf-, Herz- oder Lungenprobleme, viele von ihnen berichteten von einer Verbesserung nach dem Umstieg auf die E-Zigarette. Ich denke, das wird auch die Wissenschaft auf den Plan gerufen haben. Erste Studien, die in den USA in Auftrag gegeben wurden, stellten fest, dass die E-Zigarette weit weniger schädlich ist, als die herkömmliche Zigarette. Auch, wenn die Politik, bzw. in diesem Fall die amerikanische Gesundheitsbehörde diese Studien zum Anlass nahm, sie im eigenen Sinne falsch zu interpretieren, änderte das nichts an ihrem Inhalt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese Aussagen die Hardliner unter den Rauchgegnern auf den Plan rief, die das nicht ohne weiteres akzeptieren wollten. Aber das ist eine Interpretation von mir. Was folgte, war eine wahre Flut an wissenschaftlichen Untersuchungen. Die Ambitionen des Großteils dieser Studien war darin begründet, die Schädlichkeit tatsächlich festzustellen. Namhafte Wissenschaftler, zum Teil extreme Zigarettengegner und Experten auf diesem Gebiet, nahmen sich unserer Dampfe an. Alle möglichen Aspekte der Geräte und der Liquids wurden genauestens unter die Lupe genommen. Der Dampf vor und nach dem Inhalieren, eine mögliche Raumbelastung und ebenso die Auswirkung auf einen Nichtdampfenden. Fast alle Ergebnisse zur E-Zigarette kamen zu einem einheitlichen Urteil: Eine Schädlichkeit und ein erhöhtes gesundheitliches Risiko konnten nicht nachgewiesen werden. Abgesehen von den Studien, an denen die E-Zigaretten unsachgemäß gehandhabt und außerhalb ihres Gebrauchs betrieben wurden, um überhaupt Ergebnisse zu erzielen und einem lachhaften Selbstversuch von Frau Pötschke-Langer, gibt es nichts wissenschaftliches, was mir selbst Bedenken verursachen würde. Das ist erstaunlich und gleichzeitig beruhigend. Keine Frage, nicht rauchen, oder nicht dampfen wäre sicherlich gesünder. Aber darum geht hier nicht. Interessanterweise ist es nun die Wissenschaft, auf die wir setzen müssen. Zigaretten-Gegner sind Dampf-Befürworter geworden und verbreiten ihre Ergebnisse nun in der Fachwelt. Da diese Produkte erst seit 2003 auf dem Markt sind, gibt es verständlicherweise keine Langzeitstudien. Diesen Fakt greifen die Gegner der E-Zigarette regelmäßig als Argument auf. Jedoch auch hier ist sich die Wissenschaft relativ einig, dass keine besonderen Ergebnisse zu erwarten sind, da allein die Liquids ca.1000 mal weniger krebserregende Stoffe enthalten, als die Tabakzigarette.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO und das Deutsche Krebsforschungszentrum DKFZ passen auf den ersten Blick nicht so recht in das Bild unserer Gegner. Aber weit gefehlt. Man sollte meinen, nach aller Aufklärung und dem Wissen, das heutzutage rund um unsere Dampfe vorhanden ist, wären diese Institutionen die ersten, die uns tatkräftig unterstützen, für die E-Zigarette zu sprechen. Das Gegenteil ist der Fall. Sie bekämpfen uns, mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen. Die WHO hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Zigaretten den Kampf anzusagen. Das DKFZ, als langer Arm der WHO hat sich diesem Kampf angeschlossen. Dagegen ist auch nichts weiter zu sagen. Sie haben Recht, wenn sie dieses äußerst ungesunde Genussmittel anprangern. Die Zigarette mit ihrem Verbrennungsprozess lässt tausende Verbindungen und Giftstoffe entstehen, die nicht nur raucherbedingte Krankheiten fördert, sondern auch zum Tode führen kann. In dieser Hinsicht bin ich auch ganz nah bei diesen Institutionen. Bei der E-Zigarette findet jedoch kein Verbrennungsprozess statt. Somit darf man sie auch der Zigarette nicht gleichsetzen. Das gilt nicht für die WHO. Für sie ist einzig und allein der Aspekt wichtig, dass dampfen aussieht wie rauchen. Das Argument der Ähnlichkeit führt sie zu dem Glauben, dass wir ihre jahrzehntelangen Bemühungen, das Rauchen aus dem öffentlichen Leben zu verbannen durch unseren Gebrauch der Dampfe zunichte machen. Wir würden angeblich zum Zigarettenrauchen animieren, weil der Normalbürger schließlich nicht unterscheiden könne, ob jemand dampft oder raucht.

Sorry! Da geht mir echt die Hutschnur hoch. Die heutigen leistungsfähigen Dampfgeräte haben nicht die entfernteste Ähnlichkeit mit einer Zigarette! Aber gut. Nur weil es also so ähnlich aussieht, hat dieser Fakt eine höhere Priorität, als die Gesundheit der Menschheit? Irgendwas läuft hier verkehrt. Zumindest für eine Weltgesundheitsorganisation. In der Dampfer-Gemeinschaft sind spaßeshalber auch immer eigene Vergleiche gezogen worden. Vielleicht verbietet uns die WHO demnächst noch das öffentliche Wasser trinken, da es zum Wodka trinken animiert... Vom DKFZ will ich eigentlich gar nicht viel erzählen. Nur eines vielleicht: Unter anderem erhält dieses „Institut“ für seine Bemühungen Gelder aus der Pharmaindustrie. Womit wir beim nächsten Gegner wären...

Dass die Pharmaindustrie tatsächlich unsere Bemühungen torpedieren möchte, ein gesünderes Leben zu führen, wäre mir auf den ersten Blick hinter die Kulissen nicht in den Sinn gekommen. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich nie aufgehört habe zu rauchen. Natürlich kannte ich Nikotinersatzprodukte, wie Kaugummis oder Pflaster aus der Werbung. Ich hatte mir solche Kaugummis sogar einmal für einen Flug nach Amerika besorgt. Geholfen hatten sie damals nicht, mein Verlangen nach einer Zigarette zu stillen. Aber ich dachte, das müsse so sein und die Wirkung zeige sich erst nach längerem Gebrauch, als einem 8-Stunden Flug. Erst heute, nachdem ich mich mit der ganzen Materie ein wenig befasst habe, weiß ich, dass nicht allein das Nikotin für meine Sucht zuständig war. In den ersten Monaten des Dampfens war mein Blick ausschließlich auf die Politik und die Zigarettenindustrie gerichtet, denen wir mit unserem Handeln mutmaßlich wirtschaftlich schaden. Zu diesem Zeitpunkt und den relativ wenigen Dampfern, war das letztgenannten aber wahrscheinlich völlig egal.

Dass der Nikotinersatzmarkt ein milliardenschweres Geschäft ist, hat mich überrascht. Dass die Mittel fast wirkungslos sind und die Rückfallquote der Raucher, die sich solcher Produkte nach einem Rauchstopp bedienen zwischen 95 bis 97 Prozent liegt, umso mehr. Hier handelt es sich also um ein einträgliches Geschäft, mit dem der Raucher regelmäßig abgeschröpft werden kann, wenn er wieder einmal aufhört. Und ein Kuriosum dieser Mittel war mir bis dahin auch nicht in den Sinn gekommen: Nikotin soll zukünftigen Nichtrauchern helfen, vom Nikotin wegzukommen...

Die Pharmaindustrie war eine der ersten, die vorausdachte und mit Zunahme der Dampfer eine Abnahme ihrer Gewinne in diesem Geschäft verspürte. Ihren Aktionen ist es unter anderem zu verdanken, dass darüber nachgedacht wurde, die E-Zigarette als Medizinprodukt einstufen zu lassen. Sie selbst hätten das Geld, diese Einstufung durchzuführen, um den Markt weiter abzuschöpfen. Sehr deutlich ist die Handschrift dieses milliardenschweren Industriezweigs in der jüngsten und recht zweifelhaften Gesetzgebung des EU-Parlaments zur Tabakrichtlinie abzulesen. Die E-Zigarette wird in dieser, obwohl sie nicht einmal Tabakprodukt ist, extremst reguliert und beschnitten. Allgemeines Unverständnis herrscht darüber, warum die Dampfe unverhältnismäßig schärfer reguliert wurde, als die weitaus schädlichere Tabakzigarette, die weiterhin und ohne Einschränkung erhältlich sein wird. Diese Abstimmung wurde dominiert von der Parlamentsberichterstatterin Linda McAvan, die engste Verbindungen zur Pharmaindustrie unterhält.

Mittlerweile treten natürlich auch die üblichen Verdächtigen auf den Plan, die nicht minder milliardenschwer, oder immer klamm sind. Die Tabakindustrie und die Politik. Erstgenannte haben nun auch erkannt, dass ihre Einnahmen in der Zukunft rückläufig werden könnten und kaufen sich seit ca. 2012 in den E-Zigarettenmarkt ein. Ihr Interesse, diese Produkte weiter zu entwickeln oder zu verbessern, wird sich in Grenzen halten. Davon sind viele überzeugt. Warum sollten sie ihrer Haupteinnahmequelle eine eigene Konkurrenz entgegensetzen? Nein. So wie es aussieht beschränken sich ihre Ziele auf einfache Einsteiger- und Einwegprodukte, die den geforderten politischen Vorgaben entsprechen, nicht dem ambitionierten Umsteiger. Wenn es tatsächlich, wie gefordert, ein Genehmigungsverfahren für Dampfprodukte in den den Ländern geben sollte, die viele Klein- und Mittelstandsbetriebe nicht bewältigen können, stehen die Tabakriesen in den Startlöchern und teilen sich wie bisher den Raucher-Markt. Das Ziel wird sein „Zurück zum Original!“ Und damit wäre alles beim Alten. Natürlich hättte in diesem Fall die Pharmaindustrie ihre alten Kunden ebenso zurück.

Der Kampf der Tabakindustrie findet, nicht ganz unbemerkt, im Stillen statt. Von Anfang an standen sie unter Beobachtung durch uns Dampfer. Die Politik? Nun ja. Sie werden mit der Zeit weniger Einnahmen aus der Tabaksteuer haben., falls unser Siegeszug weitergeht. Aber glauben Sie, dass sie sich das entgehen lassen?

Wie es derzeit aussieht, sind unser Kampf und unsere Bemühungen, der Dampfe einen Platz in der Gesellschaft als unabhängiges und eigenständiges Genussmittel zu geben, noch lange nicht vorbei. Zu viele Faktoren schweben noch immer über unseren Köpfen, die dazu führen könnten, uns diese Erfindung schwer zugänglich zu machen. Zu viele Begehrlichkeiten, Milliarden Euro, zu viel Einfluss, Ideologie und Macht stehen uns gegenüber, dass man fast erdrückt wird. Leider haben uns die Presseorgane in den letzten Jahren kaum unterstützt. Obwohl es einfach war. Statt mit Fakten und Erkenntnissen, die es zur E-Zigarette gab, überzog man uns mit „hätte“, „wenn“´s und „aber“´s. Hinzu kamen dann noch reißerische Artikel über explodierende E-Zigaretten, „denkt an die armen Kinder“ und „man weiß zu wenig“. Schade eigentlich, dass es den klassischen Journalismus nicht mehr gibt. Copy & Paste von einer dpa- oder Reuters-Meldungen sind natürlich einfacher. Und das DKFZ nutzt dieses Propaganda-Mittel häufig. Nicht umsonst gibt es in der allgemeinen Bevölkerung ein Bild von der Dampfe, dass weit von der Realität entfernt ist.

Die Erfindung der E-Zigarette kann man nicht mehr stoppen. So gern es diverse Gruppen auch sehen würden. Die Idee, die Funktionsweise und der Aufbau der Geräte sind allgemein bekannt und verbreitet. Sie könnten uns vielleicht kurzzeitig aufhalten. Die erste Klage gegen die Regulierung der E-Zigarette in der Tabakproduktrichtlinie der EU ist bereits vorbereitet und hat gute Chancen, erfolgreich zu sein.

Auch wenn mein Artikel ein wenig lang geraten ist, konnte ich viele Themen nicht unterbringen. Daher möchte ich gern einige Links den Interessierten zur Verfügung stellen, die sich mehr Informationen zum Thema wünschen.

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