Interview mit J., Oktober 2004:

Die Idee: „Das ist lange her. 1982, aus einem laufenden Musikprojekt mit einem Kollegen, was leider nach zwei Jahren scheiterte, ist eine Figur entstanden, die das Potenzial zu einem Musical hat. Damals wusste ich es noch nicht, es gab nur eine Figur, eine Story, eine abgeschlossene Geschichte, wo ich allerdings erst nach ungefähr 15 Jahren in 2002, 2003 festgestellt habe, dass in dieser Geschichte, dieser Figur eine ganze, eine größere Geschichte drinsteckt, nämlich das Musical.

Die Motivation: „Eigentlich mehrere. Vorweg der Versuch mit guten Leuten, Musikern, engagierten Leuten etwas auf die Beine zu stellen Aus eigenen Mitteln, aus eigenen Ressourcen etwas zu versuchen, um einfach mal zu zeigen, dass eine Musikproduktion möglich sein kann, mit relativ wenig Hilfe von außen. Wir werden sie mit Sicherheit in der Zukunft irgendwann einmal brauchen. Wir haben uns aber ein klares Ziel gesetzt, einen bestimmten Punkt zu erreichen, um dann mit einer fertigen Geschichte, einem fertigen Produkt, uns auf dem Markt zu präsentieren. „

Das Ziel: „Im Endeffekt sieht dieses Ziel folgendermaßen aus: Auf jeden Fall, aus der Geschichte entstehend, das Musical. Daraus lässt sich dann natürlich ableiten, wenn das Musical da ist, die Inszenierung, die entsprechende Dokumentation. Vielleicht ein Video, Videoclips. Comics könnten sich daraus ableiten lassen, ein Film ließe sich daraus ableiten, bzw. ein Buch, ein Roman. Das sind die Ziele!“

Assoziationen zum eigenen Leben: „Ja, die gibt es. Ich versuche in dieser Figur unterschiedliche Aspekte aus meinem Leben zu verarbeiten, Erfahrungen die ich gemacht habe, Eindrücke die ich gewonnen habe, Fehlschläge, die ich an dieser Stelle mit verarbeite, Hoffnungen die ich mit transportieren möchte. Es sind unterschiedliche Botschaften in dem Musical enthalten. Einige werden sie sofort erkennen, andere werden dafür das Programmheft brauchen. Dort werden wir auf jeden Fall Hinweise bringen! Es ist eine Verknüpfung mit mir und meiner Person und einigen Aspekten aus meiner Geschichte. Das Ganze ist aber transponiert in die Zukunft, eben halt in eine Science Fiction – Geschichte. Es wird eine sehr spannende, rührende, sehr aufregende und vor allen Dingen eine Geschichte mit Happy End, weil ich an das Gute im Menschen glaube.“

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